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Informationen zur Maßschneiderausbildung
Schwerpunkt Damen

Sie interessieren sich für Mode?
Sie möchten gern kreativ arbeiten?
Sie möchten nicht acht Stunden täglich am Schreibtisch sitzen?
Sie suchen eine abwechslungsreiche Tätigkeit?
Sie möchten selbständig arbeiten?
Sie suchen einen Beruf mit vielen Möglichkeiten?
Es gibt viele Gründe, Maßschneider/-in zu werden. Zur Erreichung der breit gefächerten und qualifizierten
Ausbildung zum/zur Maßschneider/-in bieten wir:
- Ausgebildete und geschulte Pädagoginnen und Pädagogen für optimale Betreuung.
- Werkstätten mit einem guten Maschinenpark, der genau auf die Ausbildung abgestimmt ist.
- Systematische und zielorientierte Ausbildung, d.h. alle Arbeiten, die ein Auszubildender zu erlernen
hat, werden im vorgegebenen Zeitplan durchgeführt. Dies ist ein Vorteil gegenüber der
betrieblichen Ausbildung, die im wesentlichen kundenorientiert verläuft.
- Handwerkliche Orientierung
- Industrielle Fertigungsmethoden
- Raum für gestalterische und kreative Elemente
Die während der Ausbildung gefertigten Modelle können selbst getragen werden.
Im vierwöchigem Praktikum während des zweiten Ausbildungsjahres besteht
die Möglichkeit, Abläufe im Betrieb und den Umgang mit Kunden kennen
zu lernen. Praktikumsstellen stehen ausreichend zur Verfügung - bei der
Vermittlung wird geholfen.
Die Ausbildung erfolgt rein schulisch, d.h. man ist während dieser Zeit
Schüler/-in und hat somit kein Ausbildungsverhältnis und erhält
keine Ausbildungsvergütung.
Zusätzliche Angebote im Laufe der Ausbildung sind: Studienfahrten zu Besichtigung
von Hersteller- und Zulieferfirmen der Bekleidungsindustrie, weiterführenden
Schulen, Messebesuche, usw..
Die Ausbildung und ihre Qualifikation ist bundesweit anerkannt und bietet gleichzeitig die Zugangsberechtigung für weiterführende Schulen im In- und Ausland.
Sie stellt die Grundlage für weiterführende Schulen und alle aufbauenden
Berufe im textilen Bereich (alle Textilzweige); sowohl auf technischen wie auch
im kreativen, gestalterischen Bereich dar.
Vorstellung der eigenen Leistung in z.B. selbst organisierten und durchgeführten
Modenschauen.

Im folgenden finden Sie:
für die Aufnahme in die Berufsfachschule Textiltechnik und Bekleidung:
- Hauptschulabschluss
- oder 1 Jahr Ausbildung in einem Betrieb
- Nachweis über die gesundheitliche Eignung durch eine ärztliche Bescheinigung
- Interesse an Hand- und Maschinennähen und kreative Fertigkeiten im Umgang mit Textilien
- Formlose Bewerbung
- Lebenslauf mit Lichtbild
- beglaubigte Kopie des letzten Schulzeugnisses
- aktuell sind noch Plätze frei!!!
Der zusätzliche Erwerb des mittleren Abschlusses ist im Laufe der Ausbildung möglich (Zusatzunterricht in Englisch und entsprechende Noten im Abschlusszeugnis)
Bei vorliegendem Mittleren Abschluss (mit entsprechenden Voraussetzungen) und Besuch des Zusatzunterrichts in Mathematik, Deutsch, Englisch, Politik und Wirtschaftskunde sowie einer Naturwissenschaft ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich.
Inhalte der fachpraktischen Ausbildung (16-24 Wochenstunden):
| 1. Ausbildungsjahr | Charakterisieren und Prüfen
von Werkstoffen Zuschneiden von Werkstoffen Ausführen von Bügel- und Fixierarbeiten Planen und Ausführen von Arbeitsaufträgen Ausführen von Näharbeiten |
| 2. Ausbildungsjahr | Röcke Hosen Blusen Kleider Schmucktechniken (Gestaltung in Form und Struktur) Rationelle Fertigung |
| 3. Ausbildungsjahr | Schwerpunkt Damen Kostüme Mäntel Festliche Bekleidung Schmucktechniken (Gestaltung mit Farbe) Herstellung von Accessoires Rationelle Fertigung |
Inhalte der theoretischen Ausbildung (insg. 12 Wochenstunden):
| 1.Ausbildungsjahr | 2.Ausbildungsjahr | 3.Ausbildungsjahr |
| Charakterisieren und Prüfen von Werkstoffen Zuschneiden von Werkstoffen Ausführen von Näharbeiten Ausführen von Bügel- und Fixierarbeiten Planen und Ausführen von Arbeitsaufträgen |
Einarbeiten von fertigungstechnischem Zubehör in ein Bekleidungsstück Gestalten von Kleinteilen Abwandeln von Bekleidungsgrundschnitten Fertigen eines Großstücks Verändern und Aufarbeiten von Bekleidung |
Gestalten von Großstücken Entwerfen von Bekleidung Konstruieren und Abwandeln von Grundschnitten für Großstücke Qualität sichern bei der Fertigung von Kombinationen und Gesellschaftskleidung |
| Allgemeinbildender Unterricht | Wahlpflichtunterricht | Wahlunterricht |
| Deutsch Politik/Wirtschaftskunde Religion Englisch Sport |
z. B. Stütz- und Förderunterricht
(allgemeinbildende Fächer) oder Kreativangebote Englisch für den Mittleren Abschluss |
Stütz- und Förderangebote (allgemeinbildende
Fächer) oder Kreativangebote oder EDV |
Beispiel für einen Stundenplan im 1.Ausbildungsjahr
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Montag
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Dienstag
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Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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1
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Religion
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Fachpraxis
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Fachtheorie
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Fachpraxis/Industrie
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Fachpraxis
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2
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Fachtheorie
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"
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"
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"
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"
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3
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Fachtheorie
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"
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"
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"
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"
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4
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Wahlpflichtunterricht
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"
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"
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"
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"
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5
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EDV
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"
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Politik/Wirtschaft
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"
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"
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6
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EDV
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"
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Deutsch
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"
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7
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"
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Englisch
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"
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"
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8
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Beispiel für einen Stundenplanim 3.Ausbildungsjahr
| Montag | Dienstag | Mittwoch | Donnerstag | Freitag | |
| 1 | Fachpraxis | Fachpraxis | Qualitätssicherung | Fachpraxis | Politik/Wirtschaft |
| 2 | " | " | " | " | EDV (WPU) |
| 3 | " | " | Konstruktion von Bekleidung | " | " |
| 4 | " | " | " | " | Deutsch |
| 5 | " | " | Entwerfen von Bekleidung | " | Gestalten von Bekleidung |
| 6 | " | " | " | " | Wahlunterricht |
| 7 | " | " | " | ||
| 8 | " |
Bei der Ausbildung entstehen Kosten. Stoffe und Zutaten, die selber behalten werden, müssen auch selbst finanziert werden. Zu Beginn der Ausbildung muss entsprechendes Werkzeug (Schere, Maßband u.ä. Teile) angeschafft werden.
Unter gegebenen Umständen
wird dies durch das Sozialamt oder Bafög gefördert.
Die Kosten für die Externen-Gesellenprüfung
vor der HWK Darmstadt müssen selbst getragen werden.
Dies sind ca. 215,- € für die Prüfung
Dazu kommen die Kosten für den Stoff des Gesellenstücks.
Weiterhin ist es notwendig, dass die Schülerinnen
und Schüler zu Hause eine Nähmasche zur Verfügung haben, um Hausaufgaben
und Übungen erledigen zu können.
... und nach der Ausbildung?
... gibt es noch viele Möglichkeiten!
z.B.
- Geselle/Gesellin im Betrieb
- Änderungsschneider/-in in Betrieben oder im Einzelhandel
- Theater- und Kostümschneider/-in oder Gewandmeister/-in im Theater
- Meisterschule und Meisterbrief
- Atelierleiter/-in im Theater oder im Einzelhandel
- Selbstständigkeit im eigenen Betrieb
- Besuch der Technikerschule und mit entsprechendem Abschluss höhere Positionen in der Bekleidungsindustrie
- Besuch von Modeschulen
- Ausbildung zur Directrice
- Mit der Fachhochschulreife: Diplom-Textilingenieur/-in, Textildesigner/-in, Modedesigner/-in usw.
... und noch vieles mehr!!!