Fachschule für Sozialwesen

Unser Profil:

Der wechselseitige Bezug der Lernorte „Fachschule“ und „Praxis“ ist integraler Bestandteil der Ausbildung. Theorie und Fachpraxis werden konzeptionell eng miteinander verzahnt.

Theoretische Inhalte werden zeitnah in der Praxis erprobt und im Unterricht reflektiert.

In der Ausbildung soll durch die Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns eine professionelle Haltung entwickelt werden.

Praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zur Erzieherin/zum Erzieher ab dem Schuljahr 2019/2020 im Rahmen des Bundesprogramms „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen/Erzieher“ (Bezahlte Ausbildung)​

Ab dem kommenden Schuljahr bietet die Käthe-Kollwitz-Schule, als hiesige Ausbildungsschule, in Zusammenarbeit mit Trägern von Kindertageseinrichtungen im Landkreis Offenbach und der Stadt Offenbach am Main eine praxisintegrierte Ausbildungsform zur Erzieherin/zum Erzieher an.

Die Ausbildung im Rahmen des Bundesprogramms „Fachkräfteoffensive Erzieherinnen/Erzieher“ wird bezahlt, sofern der Träger an diesem Programm teilnimmt. Unsere Partner sind Träger aus der Stadt Offenbach und dem Landkreis Offenbach. Im Rahmen dieser praxisintegrierten Ausbildung (PIA) werden wir mit einer Modellklasse (28 Studierende) beginnen, um in den Folgejahren die Klassen- bzw. Studierendenzahl weiter zu erhöhen. Die Zulassungsvoraussetzungen für diese vergütete Ausbildung sind mit denen in der Vollzeitform identisch. Klicken Sie hier für weitere Informationen zur Zulassung.​​​

Darüber hinaus können für die Fachschule für Sozialwesen mit der Fachrichtung Sozialpädagogik weiterhin Bewerbungen eingereicht werden.

Berufsbegleitende Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/-in​

Wir bieten neben der Vollzeit Ausbildung auch eine berufsbegleitende Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/-in an. Genauere Informationen finden Sie im Downloadbereich oder  klicken Sie hier.

Eine Informationsbroschüre für die Träger finden Sie auch im Downloadbereich oder klicken Sie hier.

Lernprozesse unterstützen wir durch

  • Stärkung lernmethodischer, personaler, sozialer und fachlicher Kompetenzen;
  • Portfolio-Arbeit der Studierenden;
  • intensive Entwicklungsbegleitung und Entwicklungsgespräche;
  • dialogische Unterrichtsprozesse;
  • Projektarbeit in Kooperation mit Praxiseinrichtungen;
  • Workshops, Seminarangebote an außerschulischen Lernorten;
  • Arbeitsfeld- und themenspezifische Wahlpflichtangebote, z. B.:
    • „Kinder unter 3 Jahren“
    • „Vorurteilsbewusste Erziehung – Interkulturelle Pädagogik“
    • „Sprachförderung“
    • „Schulkinder/Jugendliche“

Die Aufnahme in die Fachschule für Sozialwesen setzt folgende Nachweise voraus:

  1. Zeugnis des Mittleren Abschlusses oder die Versetzung in die Einführungsphase einer öffentlichen oder als staatlich anerkannten gymnasialen Oberstufe oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis.
  2. Einen Berufsabschluss als Staatlich geprüfte Sozialassistentin oder als Staatlich geprüfter Sozialassistentoderden Abschluss einer einschlägigen anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Daueroderdie erfolgreiche Teilnahme an einer Feststellungsprüfung zum Nachweis einer nach Art und Dauer gleichwertigen beruflichen Vorbildung (Anrechnung weiterführender schulischer Abschlüsse sowie von praktischen Tätigkeiten gegebenenfalls möglich).
  3. Gesundheitliche Eignung

Die Zulassung zur Feststellungsprüfung setzt den Nachweis einer nach Art und Dauer gleichwertigen beruflichen Vorbildung (siehe oben) voraus. Hierauf sind anzurechnen:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung,
  • erzieherische und pflegerische Tätigkeit in der Familie bis zur Dauer von zwei Jahren,
  • ein studienqualifizierender Abschluss in der Sekundarstufe II bis zur Dauer von zwei Jahren,
  • förderliche Studienleistungen an Fachhochschulen und Hochschulen,
  • die Ableistung eines sozialen Jahres im Sinne des Gesetzes zur Förderung des freiwilligen sozialen Jahres,
  • der Grundwehrdienst oder der Zivildienst,
  • einen Auslandsaufenthalt als Au-Pair bis zur Dauer von 12 Monaten,
  • einschlägige Berufstätigkeit von mind. drei Jahren.

Ausbildungsteam

Die Ausbildung erfolgt durch Kolleginnen und Kollegen mit langjähriger Praxiserfahrungen in sozialpädagogischen Einrichtungen und in der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung.

Praktika

Die im Rahmen der Ausbildung zu absolvierenden Praktika im In- und Ausland werden in Kooperation mit den Praxisstellen vorbereitet, begleitet und ausgewertet.

Finanzierungsmöglichkeiten

BAFÖG-Förderung ist möglich (bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung, z. B. bei den Kreisverwaltungen).

Unsere Schule ist nach AZAV für Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit zertifiziert!

Auswahlverfahren

Wenn mehr Bewerbungen eingehen als Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, gibt es ein Auswahlverfahren in Form einer schriftlichen Arbeit. Es findet landeseinheitlich in Hessen jeweils am zweiten Samstag im März statt.

Anmeldeschluss

15. Februar (Eingangsdatum)

Hinweis:
Die Ausbildung an unserer Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz bereitet Sie gezielt auf die Fachschule für Sozialwesen vor. Nähere Informationen erhalten Sie HIER.