Geschichte

Die heutige Käthe-Kollwitz-Schule, 1894 als Gewerbeschule gegründet, blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück, in der zu Beginn vor allem berufstätige Mädchen unterrichtet wurden.
So bürgerte sich der Name „Mädchenberufsschule“ ein, der 1968 durch den Schulnamen oder heutigen Namen Käthe-Kollwitz-Schule ersetzt wurde.

Mit Stolz trägt unsere Schule heute den Namen der bedeutenden Graphikerin, deren Werke den Menschen in den Mittelpunkt stellen und dabei voller Kraft und Mitgefühl seine sozialen Nöte schildern.
Schwerpunkt der damaligen „Haushaltungsschule“, wie sie auch genannt wurde, war die Hauswirtschaft.
In den fünfziger und sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Schule ein Lehrkindergarten angeschlossen. Damit begründete sich eine sozialpflegerische Tradition, die später durch die Einrichtung der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Sozialwesen ihre Fortsetzung fand.

Die Käthe-Kollwitz-Schule entwickelt ihre Angebote für Schülerinnen und Schüler kontinuierlich weiter

Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen als weitere Bildungsangebote die Berufsfachschule, das Berufsvorbereitungsjahr und für benachteiligte Jugendliche Eingliederungsmaßnahmen in die Berufs- und Arbeitswelt hinzu. Die Käthe-Kollwitz-Schule wurde die zuständige Berufsschule für Menschen mit Beeinträchtigungen der Werkstatt für beeinträchtigte Menschen (WfbM).

Die Käthe Kollwitz Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Voraussetzungen, Kenntnissen und Fähigkeiten, die für sie bestmögliche Ausbildung zu gewähren. Wie in der Vergangenheit ist die Schule auch heute bestrebt, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden.